Sonntag, 19. Mai 2013

Terrassenfundament - Unkrautvlies

Da wir ja, wie im vorigen Beitrag bereits erwähnt, noch bis Dienstag auf unser Holz warten müssen und dieser Pfingst-Sonntag so herrlich schön ist, bin ich nicht untätig gewesen. Eigentlich wollte ich das Unkrautvlies über die Platten legen. Besser ist es aus meiner Sicht jedoch, wenn es direkt auf dem Boden liegt. Also habe ich das Wetter genutzt und noch mal alle Platten angepackt. Nun ist der Untergrund für die Terrasse komplett fertig und wir können direkt mit dem Holz anfangen, sobald es geliefert wird. Hoffen wir mal, dass sich das Wetter noch bis mindestens Mittwoch hält - oder es wenigstens nicht regnet. So zuverlässig wie der Wetterbericht die letzten Wochen war, werden wir aber bis Ende der Woche blauen Himmel und mindestens 25 Grad haben ;-).


Samstag, 18. Mai 2013

Terrassenholz / Hauseingangstreppe

Tja, gestern sollte eigentlich unser Holz geliefert werden. Stattdessen kam ein Anruf vom Spediteur. Dieser sagte mir dann, dass sie gerne am Dienstag das Holz liefern wollten. Hmmm, nicht so ganz das, was eigentlich vereinbart war. Schließlich hab ich mir ja extra nen Tag Urlaub genommen. Es folgte umgehend ein Anruf bei unserem Lieferanten Kahrs GmbH. Nach Rücksprache mit dem Spediteur stellte sich heraus, dass dieser einen Fehler gemacht hat und eine Lieferung für Freitag leider nicht mehr machbar war.
Die Kahrs GmbH reagierte jedoch sehr Kundenorientiert und fand für die Unannehmlichkeiten eine passende Wiedergutmachung.

Natürlich wird bei solchen Ereignissen promt das Wetter besser, mit blauem Himmel und Sonnenschein. Das ideale Wetter um die Terrasse zu bauen *gggrrrrrrr*. Ok, irgendwie musste ich das Wetter ausnutzen. Also habe ich an der Treppe weitergemacht. So hat sie nun - bis auf die zwei Stufen - schon Platten.

Da mir der "Natursteinmörtel" zu teuer war, habe ich diesen selber gemischt. Hierzu habe ich ein paar Säcke Trasszement und gewaschenen Sand gekauft. Den feuchten Sand (es hat am Vortag geregnet) habe ich dann ohne weitere Wasserzugabe mit relativ wenig Zement gemischt, sodass der Mörtel später Wasserdruchlssig bleibt. Die Steine ließen sich in der Mörtelmischung sehr gut und einfach verlegen. Die Tage wird das ganze dann noch mit einem Zwei-Komponenten-Fugensand verfugt.


Freitag, 3. Mai 2013

Holzterrasse - Fundament / Unterkonstruktion / Strom

Das Holz ist bestellt, das Wetter wird wieder schöner - Zeit, dass nächste Projekt zu beginnen. Bis das Holz geliefert wird, möchte ich den Untergrund der Terrasse vorbereitet haben. Die Tage habe ich also damit angefangen, die Höhe zu vermessen und die Steine zu setzen. Natürlich habe ich letztes Jahr zu viel Kies aufgeschüttet, so dass ich nun wieder ein paar Schubkarren abtragen kann.
Die erste Reihe der Fundamentplatten, welche später die Unterkonstruktion tragen, ist gesetzt. Acht weitere Reihen sind noch zu machen. Ich habe mich für Gehwegplatten im Format 30x30x4 cm entschieden, da diese im Vergleich zu den Beton-Fundamentsteinen, welche es speziell für solche Anwendungen gibt, deutlich günstiger sind. Die Gehwegplatten, gibt es in jedem gut sortierten Baumarkt für durchschnittlich 1,19 €/Stück. Mit etwas Glück gibts die aber auch schon mal im Angebot für 99 Cent/Stück. Für unsere Terrasse benötigen wir rund 162 Steine. Die Balken der Unterkonstruktion liegen dabei in einem Abstand von 45-50 cm auf den Fundamentplatten auf.
Über die Steine kommt nachher noch ein Unkrautvlies. Ein Marken-Vlies bekommt man bei Amazon für rund 33 € (Plantex® Premium Unkrautvlies von DuPont™ 1x25 Meter). Ich wollte zunächst den alten Rasenteppich dafür verwenden. Da ist seit einem Jahr auch kein Unkraut durchgekommen. Der Teppich ist jedoch etwas steif und spröde geworden und die Dicke von rund 2 mm müsste ich beim setzen der Steine mit einkalkulieren. Also dann lieber richtig machen und 66 € mehr einkalkulieren.
Hier noch ein paar Bilder (weitere folgen in diesem Beitrag):


Update 04.05.2013:


Update 05.05.2013:
Quasi fertig! Vorne müssen nur noch ein paar L-Steine gesetzt werden, damit der Kies mir nicht wegrutscht, wenn wir dort mal ein Loch für einen Teich buddeln. Anschließend noch etwas mit Kies verfüllen und die restlichen sechs Platten legen.



Für die Terrassenbeleuchtung musste ich noch das Stromkabel (haben damals leider nur ein 3x1,5mm Erdkabel rausgelegt) aufsplitten. Für eine fachmännische und absolut wasserdichte Umsetzung habe ich eine Y-Giessharz-Muffe besorgt. Die gibts im Preisbereich von 20-30 € als Komplettset im Elektrofachmarkt - oder aber bei Amazon (Cellpack für ca. 19 €) ;-). So habe ich nun eine Leitung für unser späteres Gartenhäuschen und eine Leitung für einen 4-fach Funkschalter (aus dem Homematic-Sortiment) welcher die Terrassenbeleuchtung sowie eventuell mal eine Teichpumpe, Zisternen-Pumpe und Außensteckdose schalten kann.
Die Anwendung ist ganz einfach: Kabel abisolieren, den Mantel mit dem beiliegenden Schmirgelpapier anrauen, die Öffnungen auf den entsprechenden Kabeldurchmesser erweitern, Kabel mit Lüster- oder Steckklemmen verbinden (habe Steckklemmen genommen), alles ins Gehäuse rein und an den Kabelöffnungen mit dem beiliegenden ISO-Band umwickeln. Trichter aufstecken und das Harz (nachdem man es im 2-Kammer-Beutel drei Minuten lang geschüttelt und geknetet hat) einfüllen. Nach einer Stunde ist es soweit fest, dass der Trichter abgesägt werden kann. Fertig!



Donnerstag, 25. April 2013

Holzterrassse

Gestern haben wir endlich das Holz für unsere Terrasse bestellt. Einen kurzen Moment hatten wir sogar WPC als Alternative für Holzdielen mit in die Planung einbezogen. Nach mehreren Erfahrungsberichten und dem Begutachten von ein paar verschiedenen WPC-Dielen, haben wir uns aber schnell dagegen entschieden. Also soll es nun eine Terrasse aus Hartholz werden.

Nach reiflichen Überlegungen und Abwägung aller Vor- und Nachteile, haben wir uns beim Holz für Massaranduba und gegen das klassische Bankirai entschieden. Gegen Bankirai spricht, dass man wegen der langjährigen hohen Nachfrage nur noch schwer an eine wirklich gute Qualität kommt und meist Pinholes in den Dielen hinnehmen muss.
Massaranduba gilt als eine sehr gute Alternative zu Bankirai. Mir gefällt das rot-braun sogar etwas besser. Die meisten anderen Harthölzer wie zum Beispiel Bilinga haben oft einen leicht gelblichen Farbton. Gegenüber Bankirai soll Massaranduba sogar noch etwas länger haltbar sein (Dauerhaftigkeitsklasse 1 - Bankirai liegt bei 1-2 bzw. 2). Quasi eine Terrasse für die Ewigkeit. Zu guter letzt liegt Massaranduba im gleichen Preissegment wie Bankirai.

Doch wo bekommt man das Holz nun günstig her? Wir haben uns für die Kahrs GmbH aus Bremen entschieden, welche im Internet unter holzhandel-deutschland.de auftritt. Überzeugt hat uns hier, neben der seriös wirkenden und komfortablen Internetpräsenz, vor allem die geduldige ausführliche telefonische Beratung sowie die Erreichbarkeit. Zwar haben wir auch Anbieter gefunden, bei denen wir das Holz zu einem günstigeren Preis bekommen hätten, jedoch wird bei den wenigsten Händlern, das Holz noch mal vor Auslieferung sortiert. Die Kahr GmbH verfügt laut deren Aussage über ein eigenes Lager und das Holz wird vor der Auslieferung nach Sichtseite (also die Seite der Diele, die nachher oben liegt) sortiert. Den Mehrpreis, den man hierfür nun mal zahlen muss, ist jedoch durchaus vertretbar. Die Lieferzeit soll derzeit 14-21 Tage betragen - genug Zeit mich schon mal um den Untergrund der Terrasse zu kümmern. ;-)

Dienstag, 23. April 2013

Hauseingangstreppe - 200 kg Estrich für die erste Stufe

Eigentlich wollte ich ja gestern die Steine für die dritte Stufe setzen. Kurzerhand habe ich mich jedoch dazu entschlossen, die Estrich-Platte für die oberste Stufe zu gießen. Grund hierfür war eigentlich nur, dass man die Treppe so schon mal halbwegs nutzen kann und man nicht so eine große Stolperfalle hat.
Ich hatte mich ja entschlossen, den Streifen vom Wärmedämmverbundsystem, welcher vor der Tür auf Höhe des Estrichs (der im Haus) klebt, nicht zu entfernen, sondern den Estrich der ersten Stufe darüber zu gießen. Dies macht jedoch eine Bewehrung des Betons unumgänglich.
Zunächst habe ich jedoch den Rand tum Haus hin und die Oberseite der Dämmung mit einem Entkopplungsstreifen versehen. Dies ist dieses Band, welches man auch im Haus verwendet, wenn der Estrich gegossen wird. Ich wollte, dass der Estrich der Treppe keinen direkten Kontakt zum Haus oder zum WDVS hat.
Anschließend wurden ein paar Reste Baustahl, welche ich noch übrig hatte verlegt und das ganze mit Beton aufgefüllt. Ganz gerade muss der Estrich nicht sein, da ja später noch die Polygonalplatten mit Natursteinmörtel eingesetzt werden. Daher haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, dem Estrich durch einen Handabdruck und das Einzugsdatum eine "persönliche Note" zu geben.
Morgen gehts dann mit der dritten und letzten Stufe weiter.

 

Montag, 22. April 2013

Treppe zum Hauseingang

Nachdem wir nun seit knapp über einem Jahr in unserem neuen kleinen Eigenheim wohnen, wird es langsam Zeit, dass wir endlich mal einen richtigen Hauseingang bekommen und die provisorische Pseudo-Treppe aus Euro-Paletten verschwindet. Gesagt, getan: Ein Nachbar, welcher beruflich bedingt die nötige Erfahrung hat, nahm mir schon mal die Absteckung der Treppe ab und gab mir wertvolle Tipps. Tags darauf ging es auch schon los. Zwei Stufen sind nun schon gesetzt, die dritte und letzte folgt noch. Der Stufenbelag wird später aus Polygonalplatten aus Quarzit o. ä. hergestellt.
Blöd an der Sache: Unser Briefkasten, welchen ich ja letztes Jahr voller Stolz perfekt in Waage mit 80 Kilo Beton montiert hatte, war im Weg, da die Treppe nun anders gebaut wird als ursprünglich geplant. Mit einem 18 Kilo Abbruchhammer aus dem benachbarten Miet-Park, war das aber eine Sache von ner halben Stunde.




NACHTRAG 25.04.2013: Die dritte Stufe ist nun auch endlich fertig. Der Estrich für die oberste Stufe ist gegossen und nun fehlt nur noch der Weg von der Straße zur Treppe. Naja, und halt der Belag für die Treppe.



Nachtrag 26.04.2013: Der Weg zum Eingang ist nun auch abgegrenzt. Fehlen nur noch die Polygonalplatten.


Mittwoch, 10. April 2013

Auswertung/Analyse Stromverbrauch

Die Haussteuerung auf Dauer auf meinem qnap-NAS laufen zu lassen, war mir auf Dauer zu unsicher, zumal auch nicht alle Funktionen von FHEM möglich waren. Grund hierfür war unter anderem, dass das auf dem qnap installierten Linux recht abgespeckt ist. Auch wollte ich unseren Strom- und Gasverbrauch loggen, sowie eventuell mehrere 1-Wire-Sensoren im Haus und im Garten installieren.
Also entschied ich mich die gesamte Haussteuerung auf ein Raspberry Pi zu migrieren. Der Vorteil war, dass ich die Haussteuerung somit im Sicherungkasten unterbringen konnte. Dafür wurde ein 5 Volt / 3 Ampere Hutschienennetzeil installiert, um den RPi mit Strom zu versorgen. Die Haussteuerung zu migrieren war recht einfach. Zusätzlich habe ich dem RPi eine Erweiterungsplatine von Volkszaehler.org spendiert, welche den kleinen Computer um 5 S0-Schnittstellen, 3 1-Wire-Busmaster sowie eine Schnittstelle für einen IR-Schreib-/Lesekopf erweitert.
Somit ist es nun möglich, über den IR-Schreib-/Lesekopf die Daten des RWE-Stromzählers auszulesen (über das SML-Protokoll). Ebenso werden die von 4 Zwischenzähler mittels S0-Schnittstelle übermittelten Zählimpulse erfasst.
Aber Bilder sagen ja manchmal mehr als tausend Worte (Die Auswertung in FHEM läuft noch nicht korrekt):